Sprungziele
Seiteninhalt

Offene Bühne

Die Offene Bühne am SGL gibt es seit 2016 als jahrgangsstufen-, fächer- und formatübergreifende Präsentationsplattform für Produktionsergebnisse aus dem Unterricht, der AG-Arbeit oder aus der Projektarbeit (inkl. schulischer Kooperationspartner) und findet dreimal pro Schuljahr statt (im November, Februar und Mai):

Es geht um die Präsentation (Vortrag/Darbietung) von (selbstproduzierten oder präexistenten) Gedichten, Balladen, Märchen, Kurzgeschichten, Poetry Slam-Texten, szenischen oder akustischen Gestaltungen, Raps, Liedern, Musik (Solo, Duo, oder in kammermusikalischen Besetzungen), Tanz, Choreografien, (Kunst-)Performance, Visualisierungen etc. – alleine, zu zweit, als Gruppe oder auch als ganze Klasse (z.B. die szenische Gestaltung von Ausschnitten eines Dramas mit moderierten Übergängen). 

Der Kreativität sind bzgl. des Formats (fast) keine Grenzen gesetzt, die Beiträge werden von den Schülerinnen und Schülern durch eine (An-)Moderation in den Unterrichts- bzw. Enstehungsprozess kontextualisiert.

Neben der Etablierung eines kulturell ansprechenden und abwechslungsreichen Schullebens soll die Offene Bühne insbesondere den Schülerinnen und Schülern des SGL die (regelmäßige!) Möglichkeit bieten, ihre Kompetenzen in Anforderungsbereichen der „gestalteten Präsentation“ (gestaltetes Sprechen und/oder Vorlesen, szenisches Spiel, bewusster Einsatz von Gestik und Mimik; Koordiniationskompetenzen bei Choreografien, Umgang mit Neuen Medien etc., etc.) zu trainieren und auszuprobieren. Teilbereiche der dabei geförderten Kompetenzen sind Bestandteil aller Curricula der am SGL unterrichteten Fächer.

Anmeldung und Info bei Herrn Daus

Die Offene Bühne am 7. Mai 2018

Am 7. Mai 2018 nahmen knapp 70 Schülerinnen und Schüler an der Offenen Bühne teil und sorgten für ein buntes und abwechslungsreiches Programm:

Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildeten dieses Mal Produktionen aus dem Erdkundeunterricht in der Jahrgangsstufe 10 zum Themenbereich „Flucht und Migration“. Die Klassen 10 a-d präsentierten dazu Szenen mit unterschiedlichen Fokussierungen und teilweise intensiven, nachdenklich machenden und auch bedrückenden Wirkungen, wie etwa durch das beeindruckende Spiel der Hauptdarstellerin Lena Schiermeier in „Kopftuch, nein danke“, oder den unvermittelten, quasi filmmusikalisch-kommentierenden Einsatz von Klavierakkorden in dem Stück der 10c, die dadurch die Gefahren einer Flucht über das Mittelmeer drastisch – und dazu außerdem  einfallsreich kostümiert – nachstellte und reflektierte.

Ein weiteres szenisches Glanzstück eines kurzweiligen Unterrichtsergebnisses, entstanden im Fach Deutsch und kam von der 5a mit ihrer modernen Klassikerfassung „Snapwittchen“: anmoderiert von Selin Arslan und Norwin Tiemann, überzeugend und heiter gespielt, versehen mit vielen snappig-appigen Wortspielen, sorgte die Gruppe für so einige herzhafte Lacher und tosenden Applaus im Publikum.

Musikalisch tätig wurden u.a. Ensembles, die im Sommer die Spalding High School besuchen werden: Gesche Kracht, Valerie Wall und Merle Schalm präsentierten als Trio (Klavier, Flöte, Geige) Kompositionen zur Harry Potter-Reihe; Lennart Loew, Jannis Kammeier und Marleen Otzen (Klavier, Tenor-Saxophon und Schlagzeug) aus der EF warteten mit dem Stück „My Way“ auf, ein Brass-Septett mit Instrumentalisten der Jahrgangsstufen 8-Q2 beendete das Programm mit luftig-groovenden Reggae-Klängen.

Unabhängig von diesen Vorhaben und als Produktion, die aus der Beschäftigung mit politischer Musik im Unterricht hervorgegangen ist, interpretierten Lara Genegel und Julia Wagner-Castanheira aus der 8b nachdenklich ihre Version von „Mad World“ (Klavier, Gesang).

Bereits im Januar gab es in den Jahrgangsstufen 8 und 9 den Poetry Slam-Workshop mit abschließendem Finale (s. ebd.) Zwei Teilnehmer dieser Veranstaltung präsentierten erneut ihre sehr gelungenen Ergebnisse: Louis Klingbeil steigerte seinen Text „Weiß, grau, schwarz“ gekonnt ins Drastische und Jost Kracht überzeugte mit einer Fülle sprachlicher Finessen und Wortspiele in seinem Text zum Klimawandel.

Ebenfalls sprachlich, allerdings fremdsprachlich, kamen die Szenen der 5b daher: zwei Gruppen zeigten abwechslungsreich gespielt typische Situationen aus dem (Schüler-)Alltag – und alles in Englisch („Everyday life“), well done!

Wie auch bereits bei den vorausgegangenen Offenen Bühnen gab es Künstlerisches, visualisiert in Form von Beamer-Präsentationen: aus der EF zeigten Lena Schewe und Rieke Heepmann Bilder von Tonarbeiten zum Thema „Die wundersame Welt der Dinge“ und David Reischmann erläuterte seine Herangehensweise 

 

Die Technik bedienten gewohnt souverän Samuel Galla und Erik Tödtmann aus der 7d.

offenebühne7.05.18
offenebühne7.05.18

Seite zurück Nach oben